Beim Skulpturenwettbewerb gibt es keine Verlierer

Das städtische Jugendzentrum Hüsten hat gemeinsam mit dem Verkehrs- und Gewerbeverein einen Skulpturenwettbewerb zum Thema „Solidarität“ ausgerichtet.

Falk Poeten (15) setzt ein Zeichen gegen Rassismus.

Eindrucksvoll und ganz ehrlich haben junge Menschen ihre Ideen zum Thema „Solidarität“ präsentiert. So spiegeln die unterschiedlichen Skulpturen und Objekte nicht nur die persönlichen Eindrücke und die Lebenswirklichkeit der jungen Menschen zwischen  10 und 21 Jahren  wieder, sondern zeugen auch von der individuellen Auseinandersetzung mit dem Thema. So sind die Jugendlichen der Frage nachgegangen, was bedeutet eigentlich Solidarität und welche Werte sind damit verbunden.

Neben den aufgeschriebenen Gedanken, wussten die Teilnehmer auch mit der kreativen Umsetzung zu überzeugen. So sind es sehr individuelle Skulpturen mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen entstanden. Neben einem „Gedankenkarussell“ aus einer alten Fahrradspeiche werden auch mehrere figürliche Darstellungen aus Pappmaché präsentiert, die überwiegend den Menschen als Dreh- und Angelpunkt gelebter Solidarität zeigen. Neben einer konkreten Mahnung, Masken zu tragen wird, sind es aber auch gesamtgesellschaftliche Themen die den jungen Menschen am Herzen liegen, denn auch weniger Rassismus wurde als Wunsch geäußert und gestalterisch umgesetzt.

Die Jury:
Kirsten Minkel vom Kulturbüro Stadt Arnsberg; Christian Eckhoff vom Familienbüro Stadt Arnsberg; Angelika Geue und Rupert Schulte vom Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten

Für die Jury (siehe Foto)  war es daher keine leichte Aufgabe, denn alle Teilnehmer haben den Mut bewiesen, ihre Gedanken zur Solidarität der Öffentlichkeit zu präsentieren und schon das ist nicht immer selbstverständlich.

Deshalb kam die Jury zu dem Ergebnis, dass alle Kunstwerke mit einem Preis  ausgezeichnet werden. Hervorzuheben sei jedoch die Arbeit  von Falk Poeten (15 Jahre), der mit seiner Skulptur, neben dem Thema Solidarität in Coronazeiten, auch ein eindeutiges Zeichen gegen Rassismus setzen möchte.

Die Preise im Gesamtwert von 250 Euro werden vom Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten bereitgestellt und können ab dem 20.07.2020 im Jugendzentrum Hüsten abgeholt werden. Ab dem 14.07.2020 werden die Skulpturen im Schaufenster vom Friseurteam Schulte by Elke Rindel, am Hüstener Markt, ausgestellt.

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