Haus und Grund, informierte über den Wohnungsmarkt

Hüsten. Wohnungswirtschaft, Leerstände, Gebäudestrukturen, Bausubstanzen und Stadtentwicklung waren Themen beim Arnsberger Stadtrundgang von CDU- Bundestagsmitglied Professor Dr. Patrick Sensburg durch Alt-Arnsberg, Hüsten und Neheim zusammen mit Gerd Schulte und Wilfried Gothe von Haus & Grund Neheim-Hüsten (H&G). Der Bundespolitiker hatte den Vorsitzenden von H&G-Neheim-Hüsten Schulte gebeten ihn über die Wohnungsbau-Situation im Stadtgebiet Arnsberg zu informieren. „Ich möchte mir einen Gesamtüberblick zum Thema Leerstände vor Ort im Sauerland verschaffen. Haus & Grund ist dabei ein wichtiger Partner und Informationsgeber“, so Sensburg. Er machte mit den Verantwortlichen von H&G auch Station im Arnsberger Stadtteil Hüsten. Hier sprach er mit mehreren Geschäftsleuten auf der Marktstraße. Sie bestätigten ihm, dass seit der Eröffnung des Kress Modezentrums Sauerland auch ihre Geschäfte besser laufen. Gerd Schulte stellte ihm in dem Zusammenhang das bundesweite Projekt KiQ – Kooperation im Quartier – für Hüsten vor. „Es entwickelt sich langsam und es wird sich in Zukunft im Quartier einiges bewegen, um weiteren Leerstand entgegen zu wirken“, so die Prognose von Schulte. Historische Gebäude und Fachwerke fanden seine Bewunderungen. „Man sieht an einigen Immobilien dass Sanierungsbedarf besteht und dass es einige architektonische Bausünden aus vergangen Jahren gibt. Man kann die Besitzer aber nicht zwingen, ihre Häuser zu sanieren“, stellt Sensburg fest. Er ist der Meinung, dass es schwierig sein wird die Eigentümer per Gesetz zur Sanierung, von Seiten der Kommunen, zu verpflichten. „Es ist unbestritten, vergammelte Immobilien schaden dem guten Gesamtbild eines Quartiers. Ein Problem dabei ist, dass viele Erben sich um ihre alten Immobilien nicht kümmern. Die Besitzer wohnen in den meisten Fällen gar nicht mehr am Ort“, so der Politiker. In Alt-Arnsberg ging die Tour über den Steinweg zum Schlossberg sowie Europaplatz und zurück in die Böhmerstraße. In Neheim stellte Citymanager vom Verkehrsvereins „Aktives Neheim“ Konrad Buchheister dem CDU-Politiker den Innenstadtbereich vor. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass es momentan keinen Leerstand bei den Geschäften gibt. Es wird ständig saniert und die Verkaufsläden auf einen lukrativen Standard gebracht. Vermieter und Mieter gehen dabei eine gute Kooperation ein“, so Buchheister. H&G-Geschäftsführer Wilfried Gothe fasste am Ende des Rundgangs zusammen, dass es im Stadtgebiet Arnsberg 17052 Häuser mit 35200 Wohnungen gibt. „Davon stehen 2 100 leer. Davon wurden die meisten Immobilien in den fünfziger bis siebziger Jahren gebaut. Diese haben einen erheblichen Sanierungsbedarf“, so Gothe. Die Wohnimmobilen In Arnsberg unterteilen sich in 8725 Einfamilien-, 5000 Zweifamilien- und 3300 Mehrfamilienhäuser.

 

Bildtext:

CDU-MdB Professor Dr. Sensburg informierte sich über die Wohnungs- und Gewerbeleerstände bei H&G Neheim-Hüsten beim Stadtrundgang in Alt-Arnsberg, Hüsten und Neheim. (v.l.) Gerd Schulte, Patrick Sensburg, Wilfried Gothe am Marktplatz in Hüsten. Foto: Haus&Grund

 

 

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