Projekt „Kooperation im Quartier“ zur Aufwertung von Wohneigentum

Das Projekt „Kooperation im Quartier“ (KIQ) für den Stadtteil Hüsten-Mitte kann nun gestartet werden. Die Stadt Arnsberg und die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund Neheim-Hüsten unterschrieben offiziell eine Kooperationsvereinbarung.

Vertragsunterzeichnung KIQ Kooperation Stadt Arnsberg und Haus und Grund _7907

Thomas Vielhaber und Gerd Schulte (v.l.) unterschreiben die Kooperationsvereinbarung für das Projekt KIQ. Weitere Personen: Bettina Dräger-Möller (Projektbeauftragte) und Wilfried Gothe (Geschäftsführer Haus & Grund Neheim-Hüsten)
Foto: Haus & Grund

KIQ ist ein Projekt des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung, das innerstädtische Wohnquartiere aufwerten und den Wert der Immobilien sichern soll. Es nehmen bundesweit nur dreizehn Städte teil, wobei Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund mit ins Boot geholt wurde. Sie nimmt bei diesem Vorhaben eine Schlüsselrolle ein. „Das Projekt erfordert natürlich eine starke Aktivierung der privaten Haus- und Grundeigentümer und die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung“, so Thomas Vielhaber, Fachbe-reichsleiter Planen-Bauen-Umwelt.
Ziel der Vereinbarung ist es, durch Beratung, Aktivitäten und Maßnahmen sowie durch ganz spezielle immobilienwirtschaftlich ausgerichtete Angebote die Haus- und Grundeigentümer zu Investitionen in ihre Wohnungsbestände zu gewinnen.

Ein örtliches Beratungsnetzwerk soll aufgebaut werden, damit für jeden Hausbesitzer eine individuelle Lösung für sein Objekt gefunden wird.
„Eine Lösung gibt es immer. Wir müssen uns gemeinsam für die Wohnumfeldqualität ein-setzen“, betont Gerd Schulte, Vorsitzender Haus & Grund Neheim-Hüsten. Im Vorfeld wurde schon eine Quartiersanalyse von Hüsten vom Forschungs- und Beratungsinstitut „empirica“ in Bonn aufgestellt. Darin wurde die Stärken, Schwächen sowie die Situation der Eigentümer in Hüsten-Zentrum aufgenommen. „Die Rückläufer der Fragebögen von den Immobilienbesitzer zeigt uns, dass KIQ positiv ankommt“, so Bettina Dräger-Möller, Projektbeauftragte der Stadt Arnsberg.

KIQ Partner Gruppenfoto

Die KIQ-Netzwerkpartner unterschrieben die Kooperationsvereinbarung für das Hüstener Projekt „Kooperation im Quartier“.
Foto: Haus & Grund

Hüstener, Dr. Gerhard Webers ist neuer Jägerkönig in Neheim

In einem spannenden Schusswechsel auf den Stern, ging Dr. Gerhard Webers als stahlender Sieger hervor und ist neuer Jägerkönig in Neheim. Dr. Webers ist  in der CDU – Hüsten für den Bezirk Mühlenberg im Rat der Stadt Arnsberg. Auch aus Hüsten herzlichen Glückwunsch an Dr. Webers und seine Ehefrau und Königin Susanne Webers.

Zweites Salinenkonzert des MC Liederkranz sehr gut besucht

Großer Publikumserfolg beim 2. Salinenkonzert des MC Liederkranz

Im Schatten der Saline, bei „Hüstener Wetter “ lauschten hunderte Zuhörer dem Programm des MC Liederkranz Hüsten.

Unter der Leitung von Peter Vollbracht wirkte auch der MGV Niedereimer,  das Jungendorchester Herdringen und der MC Westfalia Langscheid mit. Die Gesamtleitung hatte Peter Vollbracht. Vom Organisationsream des MC Liederkranz freute sich Franz Josef Monhoff über die vielen Besucher. Insbesondere bedrüsste Fr. Josef Monhoff auch die stellvertretende Landrätin des HSK, Frau Ursula Beckmann. Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Arnsbnerg, Erika Hahnwald überbrachte die Grüße der Stadt Arnsberg ( BM Hans Josef Vogel war schon in den verdienten Jahresurlaub gestartet) In der Konzertpause konnten bei der Tombola wieder Frühstückskörbe und Gutscheine gewonnen werden.

Fotos der Eröffnung des Hüstener Marktes

Hüsten bewegt sich, denn der Hüstener Markt wurde nun eröffnet. Eingestimmt durch Little Johns Jazz Band, begrüßte Helmut Melchert alle Besucher auf dem Hüstener Markt.

Zwischen 11:00 und 17:00 Uhr fand die 1. Hüstener Olmypiade statt, ein sportlich-lustiger Wettkampf der verschiedenen ortsansässigen Vereine.

Impressionen der Eröffnungsfeier:

120 Pilger, mit und ohne Fahrrad kamen nach Bruchhausen

Bruchhausen. Mit dem Motto „Gott kommt unter die Räder“ kamen gestern rund 120 Wallfahrer mit und ohne Fahrrad zur 1. Radfahrer-Wallfahrt zur Rodentelgenkapelle nach Bruchhausen. Sternförmig trafen die Radfahrer aus Sundern, Alt-Arnsberg und Hüsten in der ehemaligen Wallfahrtskapelle ein. Die weiteste Pilgerin kam extra aus Warstein. Die Radgruppe aus Sundern wurde vom ihrem ehemaligen Bürgermeister Friedhelm Wolf angeführt. Im Schatten unter der Rodentelgen-Linde nahmen sie die Pilger bei der Messe ihren Platz ein. Pfarrer Dietmar Röttgen erinnerte, dass die letzte Wallfahrt zu diesem historischen Ort rund 150 Jahre zurück liegt.

„Es ist ein Neubeginn mit tiefen Wurzel“, so Röttgen. Der Organisator der Veranstaltung, der Förderverein Rodentelgenkapelle, leiste viel Energie, Kraft und belebt die Begegnungsstätte mit vielen Ideen. „Vielleicht ist dieser Zeitpunkt auch eine Wallfahrtsneubelebung“, wünscht sich Röttgen. Mit ihm zelebrierte der gebürtige Bruchhausener Pastor Andre Aßeuer die Wallfahrtsmesse. Er ist im Pastoralverbund Welver-Scheidigen tätig. Vor dem Altar stand ein mit Blumen geschmücktes altes Fahrrad, Kinder trugen symbolisch einige Fahrradutensilien, wie Luftpumpe, Handbremse, Fahrradschlauch, Kette, Helm und Pedale zum Altar. Nach dem Gottesdienst gab es einen kleinen Imbiss zur Stärkung, außerdem bekamen die Radfahrer eine kleine Flasche Wasser mit einem Etikett auf dem die Rodentelgenkapelle abgebildet ist. Wer wollte konnte noch an einer Kapellenführung teilnehmen.

„Für das erste Mal sind wir sehr zufrieden mit der Beteiligung. Das Wetter hat gut mit gespielt. Für die Radfahrer war es ideal und unsere Kapelle liegt direkt am Ruhrtalradweg“, so Edwin Müller vom Förderverein Rodentelgen Kapelle. Er und seine Mitstreiter sind froh, dass die Notwendigkeit der Erhaltung des historischen Bauwerkes nicht nur in der Bruchhausener Bevölkerung verankert ist.