Fotos der Eröffnung des Hüstener Marktes

Hüsten bewegt sich, denn der Hüstener Markt wurde nun eröffnet. Eingestimmt durch Little Johns Jazz Band, begrüßte Helmut Melchert alle Besucher auf dem Hüstener Markt.

Zwischen 11:00 und 17:00 Uhr fand die 1. Hüstener Olmypiade statt, ein sportlich-lustiger Wettkampf der verschiedenen ortsansässigen Vereine.

Impressionen der Eröffnungsfeier:

120 Pilger, mit und ohne Fahrrad kamen nach Bruchhausen

Bruchhausen. Mit dem Motto „Gott kommt unter die Räder“ kamen gestern rund 120 Wallfahrer mit und ohne Fahrrad zur 1. Radfahrer-Wallfahrt zur Rodentelgenkapelle nach Bruchhausen. Sternförmig trafen die Radfahrer aus Sundern, Alt-Arnsberg und Hüsten in der ehemaligen Wallfahrtskapelle ein. Die weiteste Pilgerin kam extra aus Warstein. Die Radgruppe aus Sundern wurde vom ihrem ehemaligen Bürgermeister Friedhelm Wolf angeführt. Im Schatten unter der Rodentelgen-Linde nahmen sie die Pilger bei der Messe ihren Platz ein. Pfarrer Dietmar Röttgen erinnerte, dass die letzte Wallfahrt zu diesem historischen Ort rund 150 Jahre zurück liegt.

„Es ist ein Neubeginn mit tiefen Wurzel“, so Röttgen. Der Organisator der Veranstaltung, der Förderverein Rodentelgenkapelle, leiste viel Energie, Kraft und belebt die Begegnungsstätte mit vielen Ideen. „Vielleicht ist dieser Zeitpunkt auch eine Wallfahrtsneubelebung“, wünscht sich Röttgen. Mit ihm zelebrierte der gebürtige Bruchhausener Pastor Andre Aßeuer die Wallfahrtsmesse. Er ist im Pastoralverbund Welver-Scheidigen tätig. Vor dem Altar stand ein mit Blumen geschmücktes altes Fahrrad, Kinder trugen symbolisch einige Fahrradutensilien, wie Luftpumpe, Handbremse, Fahrradschlauch, Kette, Helm und Pedale zum Altar. Nach dem Gottesdienst gab es einen kleinen Imbiss zur Stärkung, außerdem bekamen die Radfahrer eine kleine Flasche Wasser mit einem Etikett auf dem die Rodentelgenkapelle abgebildet ist. Wer wollte konnte noch an einer Kapellenführung teilnehmen.

„Für das erste Mal sind wir sehr zufrieden mit der Beteiligung. Das Wetter hat gut mit gespielt. Für die Radfahrer war es ideal und unsere Kapelle liegt direkt am Ruhrtalradweg“, so Edwin Müller vom Förderverein Rodentelgen Kapelle. Er und seine Mitstreiter sind froh, dass die Notwendigkeit der Erhaltung des historischen Bauwerkes nicht nur in der Bruchhausener Bevölkerung verankert ist.

 

Für die Sieger gibt es Samstag tolle Pokale und Medaillen

Frisch aus der Prägeanstalt sind die Medaillen und Pokale für die Sieger der Vereins Olympiade der Hüstener Vereine eingetroffen.

Ingo Beckschäfer (VGH), Rupert Schulte und Willi Tillmann (v.l.n.r.) vom Heimatkreis Freiheit Hüsten e. V. präsentieren die Pokale und Medaillen.

Samstag ab 11.00 wird der Hüstener Markt eröffnet und der sportliche Wettstreit der Vereine beginnt.

Für die ersten 3 Sieger gibrt es Pokale . Für die Teilnahmer gibt es Madaillen zur Erinnerung an die Eröffnung des Hüstener Marktes am 07.07.2012

Eingraviert ist auf der Vorderseite die ST. Petri Kirche und der Text Eröffnung des Hüstener Marktes am 07.07.2012

Auf der Rückseite der Medaillen ist dann noch die neue Adresse der Web Seite huestenmitteninarnsberg eingeraviert.

Bei Fleischerei GEUE dreht sich alles um die Wurst

Die GEUE Rostbratwurst wurde mit dem 1.Preis ausgezeichnet

Die Fleischermeister Günter und Angelika Geue wissen genau was in die Wurst kommt. Ihre Wurstsorten haben schon mehrere Medaillen beim Fleischerverband NRW gewonnen. Foto: Benke

Hüsten. Es geht um die Wurst. Nicht zum Thema Landtagswahlen oder anderer Entscheidungen, Es geht um das Nahrungsmittel Wurst. In Deutschland soll es rund 1 500 verschiedene Wurstsorten geben und fast 90 Prozent der Bevölkerung essen sie. Nur wenigen ist bekannt, was in „ihr“ steckt. „Zerkleinertes Fleisch, Speck, Salz und Gewürzmischungen“, erklärt Günter und Angelika Geue, beide Fleischermeister aus Hüsten. Seit 27 Jahren führen sie das Metzgerei-Geschäft in 4. Generation, dass 1895 eröffnet wurde. „Jeder Metzger verwendet seine eigenen Gewürze. Einige nehmen industrielle Fertiggewürze, andere wie wir nehmen traditionelle Naturgewürze. Das macht den individuelle Geschmack aus“, betont Geue. Er muss es wissen, denn viele Wurstsorten haben bei Wettbewerben des Fleischerverbandes NRW mehrere erste Plätze belegt. Man unterscheidet zwischen Brüh-, Koch- und Rohwurst. Die Brühwurst besteht aus feinem oder groben Brät. Das ist eine Masse aus Fleisch, Speck, Salz, Gewürze und gefrorenen Trinkwasser. „Das Eis muss in die Masse, damit die starke Erwärmung durch das Rotieren der Messer im Kutter das Fleischeiweiß nicht verbrennt“, so Geue. Nachdem der Brät in der Wursthülle ist (Därme, Blasen, Mägen) wird sie bei mäßigen Temperaturen gebacken oder durch Heißräuchern gebrüht. Bekannte Brühwürste: Wiener, Lyoner, Fleischwurst, Bierwurst, Leberkäse. Bei der Kochwurst werden gekochte Zutaten verwendet. Sie erhält ihre Bindung durch das geronnene Lebereiweiß und abgekühlten Fett, Gelee oder Kollagen. Sie werden nochmal gegart und teilweise geräuchert. Es sind unteranderem Blut-, Leber- und Sülzwürste. „Bei Hausmacher Blut- und Leberwurst mischen wir noch Mehl zur Bindung hinzu. Dann fallen die Scheiben beim Braten nicht auseinander“, verrät Angelika Geue. Das ist im Sauerland sehr beliebt. In die Rohwurst kommt rohes Fleisch, Speck und Gewürzen. Sie wird frisch verzerrt oder nachdem sie getrocknet oder geräuchert wurde. Beispiel: Mett- und Teewurst sowie Salami. „Das rote Fleisch behält die Wurst durch Pökelsalz. Kochsalz macht das Brät weiß“, so Geue. Es wird bei allen Wurstsorten frisches Fleisch vom Schwein, Rind, Kalb, Lamm oder Geflügel verwendet. Geue: „In der Grillsaison ist die Kreativität des Metzgers gefordert. Die Kunden wollen nicht immer die normale Wurst grillen. Sie fragen nach Neuem. Standard mit fertigen Gewürzmischungen kann jeder anbieten. Erst die individuellen Zutaten und die besondere Gewürzmischung geben dem Metzgerhandwerk die persönliche Handschrift.“ Nach seinen Informationen sind die beliebtesten Wurstsorten im heimischen Raum Fleischwurst, Mettenden, Rinderwurst aber auch Hausmacher Leber- und Blutwurst.

 

In Hüsten tut sich was: Der Ludgeri-Platz wird attraktiver

Die Bauarbeiten für das neue Werkarztzentrum in Hüsten, mitten in Arnsberg haben begonnen.

Fleischerei Käuffer in Hüsten wird umgebaut

Allen Hüstenern ist die Fleischerei Käuffer am Ludgeriplatz seit Jahrzehnten ein Begriff, jetzt wird umgebaut. Im Erdgeschoss entsteht das neue Werkarztzentrum.

Auf ca. 270qm entsteht ein modernes, arbeitsmedizinisches Zentrum.

Das Werkarztzentrum Westfalen Mitte e. V ist mit weiteren Zentren in Hamm, Lünen und Unna vertreten.